27.02.2025: Newsletter 27.02.2025
Liebe Murgpaddler, wir fassen hier kurz einige Aktivitäten der letzten Wochen zusammen. Stichpunkte, knackig formuliert, kurz und informativ:
Umbau Wehr Wolfsheck in den Startlöchern
Der Umbau des allseits bekannten Wehrs mit dem Häuschen startet bald. Dazu gab es verschiedene sogenannte Eingaben, d.h. man konnte nach Offenlegung der Baupläne seine Wünsche und Anforderungen äußern. Verschiedene Personen und Vereinigungen haben dazu schriftlich etwas abgegeben, so auch der Wildwasserverein Schwarzwald e.V. Unsere Eingabe beschäftigte sich vor allem mit der Gewährleistung eines sicheren Ausstiegs, sofern die geplante Fischtreppe nicht paddelbar sein sollte. Am 14.01.25 fand ein Erörterungstermin statt, zu dem alle Personen und Vereinigungen eingeladen waren, die eine Eingabe abgegeben hatten. Der WWV Schwarzwald war auch vertreten, wurde angehört und ernst genommen. Es laufen nun Gespräche, um eine gute Lösung für einen sicheren Ausstieg zu gewährleisten, das Umtragen selbst sollte kein Problem sein. Bei Fragen fragen. Und ganz wichtig: Bitte verbreitet keine Halbwahrheiten oder wilde Gerüchte.
Ausbau des Pumpspeicherkraftwerks Forbach
https://www.enbw.com/unternehmen/konzern/energieerzeugung/neubau-und-projekte/pumpspeicherkraftwerk-forbach --> Warum sind wir Paddler betroffen? Weil der Ausstieg nach der Mittleren Murg am Ende des Stausees links über die Leiter nach oben bald nicht mehr möglich sein wird. --> Was tun wir, um auch weiterhin eine Ausstiegsmöglichkeit für Paddler zu ermöglichen? Telefonieren und Emails schreiben. Konkret ist Andreas Götz (Sitz der Geschäftsstelle des WWV) mit den Mitarbeitern der ENBW in Kontakt. Bitte verhaltet euch als Paddler stets freundlich und zuvorkommend, sofern ihr von Bauarbeitern in Forbach angesprochen werdet. Es hilft niemandem, wenn wir unangenehm auffallen.
Geplante Erweiterung des Nationalparks Nordschwarzwald
https://www.nationalpark-schwarzwald.de/nationalpark/blog/2025/weg-frei-fuer-den-lueckenschluss --> Warum sind wir Paddler betroffen? Weil im Entwurf zur Flächenerweitung, der untere Langenbach vor dem Zusammenfluss mit der Schönmünz und Teile der obere Rauhmünzach (Das Stück vor dem Staubecken Ebersbronn) als dauerhafte Management Zone ausgewiesen. Das bedeutet: Wald betreten ist erlaubt. Paddeln ist unklar (bzw. wird bishe rnicht erwähnt). --> Was tun wir, um hier auch weiterhin paddeln zu dürfen? Telefonieren und Emails schreiben. Konkret ist Florian Fritz (2. Vorsitzender des WWV) mit den Verantwortlichen im Austausch. Man ist uns gegenüber offen und eine sinnvolle Regelung wäre beispielsweise auf einen Mindestpegel hinzuweisen und/oder kommerzielle Gruppen auszuschließen.
Wer Fragen zu Details hat, wer sich ebenfalls engagieren möchte oder wer gute Ideen / gute Kontakte hat, ist herzlich eingeladen sich jederzeit zu melden.
Sportliche Grüße, Tine
Christine Richter (1. Vorsitzende des WWV)